Montag, 31. Dezember 2012

TIM - Textil- und Industriemuseum Augsburg

Schon seit fast 3 Jahren gibt es das Textil und Industriemuseum, kurz "TIM" genannt,  in Augsburg und endlich haben wir es geschafft, es heute mal zu besuchen. und das bestimmt nicht zum letztenMal.

Augsburg hat ja eine lange Textilgeschichte und es gibt auch heute noch das "Textilviertel" mit den alten Fabrikhallen. In einer davon ist das TIM eingezogen.

Dieses Museum ist auch für Kinder spannend. Stunden kann man dort verbringen und auch vieles selbst ausprobieren.

Während meine Mann jetzt einen Zopf mit 5 Strängen flechten kann, Franzi Patent strickt (oben auf dem Bild) probiert Vroni Köperweberei aus.
Ich weiß jetzt auch, dass es die erste Stickmaschine schon 1829 in Plauen gebaut wurde. Und in den 1850iger Jahren gab es im Kanton St. Gallen schon mehrere Stickfabriken. Der Onkel meines Mannes kommt aus St. Gallen und hat in diesem Bereich gearbeitet. Er kennt Stickmaschinen noch mit Lochkarten und ziemlich riesig und staunt über die kleinen computergesteuerten Maschinen, die es heute gibt.

Wir haben uns auch Webmaschinen mit Lochkarten angesehen und gestaunt, über die Entwicklung dieser Maschine im Laufe des letzten Jahrhunderts.  Die alten Herren, die uns die Maschinen vorführten, haben alle noch in der Augsburger Textilindustrie gearbeitet, die dann in den späten 80iger Jahren, endgültig zu Ende ging. Amann, kennt ihr vielleicht (Fäden) ist eine der wenigen überlebenden.

Im TIM gibt es auch eine einzigartige Musterbüchersammlung an Stoffen, über  Jahrhunderte gesammelt...und als die die obige Seite mir so angesehen habe, musste ich an knapp 20 Jahre alte Stoffe (unten)aus meinem Stofffundus vom Schweden denken. Wo die wohl ihre Ideen holen?


Seht euch mal den Film an, die älteren Herren und die Maschinen konnten wir heute auch ansehen.



http://www.jobbanet.eu/wp-content/uploads/2010/04/manomama-schneiderstube.jpg
Aber das Augsburger Textilviertel fängt doch wieder an zu leben.
Eine junge Unternehmerin, Sina Trinkwalder,
beschäftigt in ihrem noch sehr jungen Unternehmen manomama, mittlerweile fast 200 Menschen. Sie stellt öko - soziale Bekleidung  her - Öko, weil die Rohstoffe alle ökologisch hergestellt oder angebaut werden und aus der Region kommen, sozial, weil dort auch ältere Frauen, Alleinerziehende und Langzeitarbeitslose ein Chance bekommen.
Seht euch mal im Manomamashop um.
Übrigens wenn ihr ein Kleidungsstück dort kauft, findet ihr auch dem Schildchen auch den Hinweis über die Person, die das Kleidungsstück gefertigt hat und ihr könnt ihr eine Nachricht senden.
Ein tolles Projekt, finde ich.

Edit:
Da sich ja doch einige für das TIM als Ausflug interessieren....im Gebäude befindet sich auch ein wunderbares Restaurant, das Nunó. Dort kann man sehr gut und preiswert essen. Am Sonntag gibt es, links hinter Franzi noch zu sehen, Brunch mit ganz tollen Köstlichkeiten. Aber auch die kleine, aber feine Speisekarte  war sehr lecker. Bei 1 Euro Eintritt am Sonntag (sonst 4 Euro) ist dann auch ein Restaurantbesuch drin. Der Kuchen sah auch sehr lecker aus, wir haben die Tageskarte genossen.
Hier könnt ihr auch die Wochenkarte sehen und euch über das Restaurant  informieren.
Und auch noch ei Tip zum TIM - es gibt dort auch Workshops z.B. zum Siebdrucken oder Nähen.

Und fällt euch an Franzi etwas auf...wie immer zwischen Weihnachten und Neujahr besuchten wir das Krankenhaus um eine Wunde zu nähen....und ja, sie trägt mit Stolz ihre neue Brille ( ein Glas ist nur Fensterglas und auf dem anderen ist sie nur wenig kurzsichtig - Brille ist nicht unbedingt nötig)

Samstag, 29. Dezember 2012

Körbe....


 ...haben wir so einige verteilt, vor Weihnachten.
Aber nicht nur verteilt, sondern auch genäht.

 Und das hier, war der Erste...von Vielen. Diesen Großen hier hat Sabine von Mamachicca`s beim 
Nähtantenwichteln bekommen.
 Da sie ja wunderschöne Wolle färbt, dachte ich, als ich sie gezogen hatte, sofort an einen schönen großen Filzkorb.
Da diese extrem dicken Filze nicht so gut zu mit der Maschine zu nähen sind und ich auch sehr Materialsparend zuschneiden wollte, habe ich mal wieder Stunden gebrütet. Und das Plotterprogramm von Silhouette ist nicht nur zum Plottern gut, sondern auch zum genauen Erstellen von Schnittmustern (und dann kann ich sie auch noch vom Plotter schneiden lassen). Und das ist dabei herausgekommen...


.... 2 Teile. Und bei diesem Schnittmuster geht es sehr genau, denn die Längen und Löcher der beiden Teile müssen ja perfekt stimmen.

Dann ist das Nähen wirklich ein Vergnügen....

...und ein Kinderspiel. Vroni mit ihrer Freundin, bei den letzten Weihnachtsgeschenken.

Leider haben wir es verpasst, all die Körbe in verschiedenen Größen zu fotografieren.

Die Filze in hellgrau und anthrazit sind  Triplia von Aladina, der rote aus meinem Bestand.

In der Zeit vor Weihnachten gab es einfach zu viele Krankheiten in der Familie und zu viele Termine. Da blieb einfach keine Zeit mehr zum posten und ich haben den Blog etwas vernachlässigt. Muss auch mal sein. Manchmal hat jemand besorgt nachgefragt oder sogar angerufen, ob alles in Ordnung ist. Das freut mich auch.
 In den letzten Tagen habe ich aber etwas komische, fast unfreundliche  anonyme Kommentare bekommen (werden nicht veröffentlicht), wann ich endlich mal wieder einen Post mache. Sie stammen scheinbar aus einer Feder. 
Du anonymer Kommentarschreiber......ich poste wenn ich Lust und Zeit habe!!!! Es gibt noch ein Leben außerhalb des Internets.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Gepunktet, gestickt und geplottert

Die Geschenkeproduktion ist auch hier im vollen Gange. Und mit so einem Plotter (Silhouette Cameo) ergeben sich dieses Jahr ganz neue Möglichkeiten. Dazu noch der Pünktchenfilz in brandneuen Farben von Aladina...da musste ich mal ein wenig experimentieren. so etwas reizt mich einfach.

Da der Filz innen so schön weich ist, ist er natürlich optimal für Handytaschen. Ich hab auch mal Handys mit "Lift" ausprobiert. Und ganz mutig, lila mit grün. Die grünen und weißen Motive sind Flock und die Helllilamotive sind in Flex. Hat beides seinen Reiz auf ihre Art.

Dann habe ich Pünktchenfilz auch mal bestickt. Kalender für 2013, ein ganz beliebtes Geschenk.

Und zu guter Letzt eine Kombination aus sticken und schneiden. 
Mein Mann is , wie so einige Männer, ein Quicklyfan und fährt auch eine von 1959.
Mit dem Plotter habe ich die Originalschrift aus Flock geschnitten und eine Quickly aufgestickt.
Ein ganz besonderer Buchkalender für einen Fan!!!!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Miniboxen - Freebie für euch



 
 Seht mal hier bei Tanja von Josalie, der Adventskalender ist angekommen. sie hat sich sehr gefreut, was wiederum mich freut. 

Und nicht nur bei ihr, auch bei meinen Kindern, stecken in vielen der Wimpeltüten, diese kleinen bunten Schächtelchen. Befüllt sind sie ganz verschieden, aber die meisten Washi Tapes oder die quadratischen Mini- Schokotäfelchen gehen in die Boxen genau rein.

Eigentlich war ich nur zu faul um für 4 Adventskalender 24 Sachen einzupacken. Also habe ich die Arbeit meinen Plotter (Silhouette Cameo) machen lassen und aus Tonpapier oder Designerpaier diese Schachteln schneiden lassen. Wer aber diese geniale Maschinchen nicht besitzt, für die habe ich das Ganz als Datei zum Ausdrucken und Ausschneiden mit der Schere aufbereitet. Die gestrichelten Linien ein bisl einritzen und schon faltet sich die Schachtel schon fast alleine.
 Sie sind ähnlich zum Zusammenbauen, wie die Bänderspender von hier.


Hier sind die Beiden Downloadlinks:


Mini Schoko Boxen zum Ausdrucken

Mini Schoko Boxen Schneidedatei für den Silhouette Cameo

Montag, 3. Dezember 2012

Himmlisch....

....finde ich diese verschönerten Blechdosen, ganz bunt mit lustigen Engelbuttons von Lilli von der Elfenwerkstatt.
(Die Geschenkanhänger habe ich natürlich wieder mit meinem Plotter gemacht...erst gedruckt und dann schneiden lassen. "Print and Cut" heißt diese Methode.)

...oder diese ummantelten Blechdosen, ganz edel in Leinen mit den Engelchen von Susalabim.

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir besser gefallen. Auf alle Fälle immer eine schönes Geschenk jetzt in der Vorweihnachtszeit. Die Dosen eignen sich z.B für Tee, Pralinen, Kaffee oder Plätzchen, da sie lebensmittelecht sind.

Ja und himmlisch ist auch der Duft in unserem Haus, denn die Plätzchenproduktion hat begonnen.
Sieht das bei euch dann auch so aus...Kinder auf dem Tisch, oder die Nase voll Mehl?
 Heute verrate ich euch auch mal ein Familienrezept, von einem unserer Lieblingsplätzchen. Aufgeschrieben in den 70-iger Jahren in der Realschule und stammt von meiner Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin Frau Ippenberger, genannt "Ippie". Da ich das Rezept immer verlege und jedes Jahr meine Mutter  anrufen muss, kann ich in Zukunft hier nachsehen:

Haremsküsse

250 g Butter
250 g Zucker
250 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
2 Eier
1 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Messerspitze gemahlener Kardamon

Marmelade zum Zusammenkleben (ich habe dieses Jahr Quittengelee genommen)

Puderzucker
etwas Rum
Zimt
Wasser

Aus den oberen Zutaten einen Teig kneten und etwas im Kühlschrank ruhen lassen.
Runde Plätzchen ausstechen (dazu muss man nicht zwingend auf die Arbeitsfläche, so wie Franzi), 8 bis 9 Minuten backen, bei 160 bis 180 Grad.

Nach dem Abkühlen immer 2 mit Marmelade zusammenkleben und von beiden Seiten mit einem zähflüssigen Zuckerguss aus obigen Zutaten bestreichen.

Diese Plätzchen schmecken und riechen einfach wunderbar würzig.....ihr könnt gerne mal eines probieren......

Wir haben auch noch Vanillekipferl und Marzipan-Kokos-Makronen nach diesem Rezept von Klara-Klawitter gebacken. Lecker!!!

Aber als nächstes muss etwa schokoladiges gebacken werden.....Vielleicht hat ja jemand ein Suuuperrezept?

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